Sächsische Perlen der Weinkultur - Goldriesling

Schon vor mehr als 100 Jahren brachte Carl Pfeiffer den Goldriesling nach Sachsen. Ursprünglich wurde diese Rebsorte im Elsass gezüchtet und wird aktuell von 11 Weingütern auf etwa 23ha Fläche angebaut.

Lange ging man davon aus, dass es sich um eine Kreuzung zwischen dem Riesling und der Sorte Courtillier musqué prècoce handelte. Doch nach jüngsten Analysen, war es eine Züchtung mit der Frühe Gelbe Malinger. Den Wein findet man auch unter dem Namen „Gelbriesling“ oder „Goldmuskat“.

In Sachsen findet der Goldriesling optimale klimatische Bedingungen vor, da er erst recht spät im Frühjahr austreibt und so weniger gefährdet ist für einen Spätfrost. Die Traube reift sehr schnell und kann so früher gelesen werden. Ein Goldriesling hat ein zartes Aroma von Äpfeln und Zitrusfrüchten, auch manchmal von Muskat. Gut gekühlt ist dieser Wein ein idealer Genussbegleiter für Speisen oder einfach pur als frischer sommerlicher Wein.